Was ist Psychotherapie?

 Wann ist eine Psychotherapie ratsam? 

Die Psychotherapie ist das Paradebeispiel der ‚sprechenden Medizin‘
d.h. die Behandlung von Menschen mit geistig-seelischen, körperlichen und
psychosomatischen Krankheiten, Leidenszuständen oder Verhaltensstörungen
durch systematische Anwendung psychologischer, wissenschaftlich fundierter
Methoden verbaler und nonverbaler Kommunikation.

 Wann ist eine Psychotherapie ratsam?

Wer von seelischen Problemen geplagt wird und diese alleine nicht in den Griff bekommt,
sollte sich ebenso wie bei körperlichen Erkrankungen nicht scheuen, professionelle Hilfe
in Anspruch zu nehmen. Dies gilt natürlich vor allem dann, wenn sich die psychische Störung
schon über längere Zeit hinzieht oder gar zunehmend verschlimmert.
Für den Erfolg einer Therapie ist entscheidend, dass der Betroffene ernsthaft dazu bereit ist,
sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen und an deren Überwindung
- unterstützt durch den Psychotherapeuten - mitzuarbeiten.
Woran erkennt der Laie die Fachleute für Psychotherapie?
Der Titel „Psychotherpeut“ ist nicht geschützt. Als „Psychologischer Psychotherapeut“
darf sich allerdings nur bezeichnen, wer als Diplom-Psychologe ein Hochschulstudium der
Psychologie abgeschlossen hat und die staatliche Anerkennung seiner psychotherapeutischen
Qualifikation durch die Approbation besitzt. Ärzte dürfen sich als „ärztliche Psychotherapeuten“
bezeichnen, wenn sie während oder auch nach dem Medizinstudium eine
psychotherapeutische Zusatzausbildung absolviert haben.
    
http://www.bdp-verband.de/psychologie/psytherapie.shtml#wann