Morbus Parkinson

Die Parkinson-Krankheit bzw.
Morbus Parkinson (Schüttellähmung)

ist eine langsam fortschreitende
neurologische Erkrankung.

Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems.
Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das  Absterben der Dopamin-produzierenden Nervenzellen vorzugsweise in der Substantia nigra (einer Struktur im Mittelhirn).

Der Mangel an dem Botenstoff Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde.



Normalbefund

Befund bei Morbus Parkinson

 
 Die Leitsymptome sind:
Rigor (Muskelstarre)
Bradykinese (verlangsamte Bewegungen),
   welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann

  Tremor (Muskelzittern) sowie
posturale Instabilität (Haltungsinstabilität)

Die aktuelle Definition des Parkinson-Syndroms fordert, dass das Kardinalsymptom
Brady- bzw. Akinese mit wenigstens einem der anderen Symptome (Rigor, Tremor oder posturale Instabilität) in Kombination auftritt. Daneben sind verschiedene sensible, vegetative, psychische und kognitive Störungen möglich.